6 + 1 Tipps für klickstarke Call to Actions
Klickstarke Buttons gestaltest du, indem du Farbe, Form, Schrift, Padding und Button-Text so kombinierst, dass dein Call to Action sofort auffällt, klar verständlich ist und zum Klicken einlädt. Denn ein Button ist nicht einfach nur eine Schaltfläche auf deiner Website. Er entscheidet mit darüber, ob Besucher weiterklicken, dein Angebot angucken, deinen Newsletter abonnieren oder deinen Kurs buchen. In diesem Beitrag zeige ich dir, welche 6 + 1 Regeln du bei deinen Buttons beachten solltest, damit sie geklickt werden.
Dieser Beitrag fällt unter die Kategorie „Mit kleinen Anpassungen einen riesigen Effekt erzielen“. Und das ist tatsächlich meine Lieblingsdisziplin.
Ein Button ist eine Schaltfläche auf einer Website, in einer App oder auf einem interaktiven Touchscreen (z. B. beim Geldautomaten). Durch einen Klick auf den Button öffnet sich
Einfach genommen ist ein Button ein Textlink mit farbigem Hintergrund. Durch Farbe und Form bekommt er mehr Aufmerksamkeit als ein einfacher Textlink und regt zum Klicken an.
In einem Fließtext, wie z. B. einem Blogbeitrag, setzt du zur Verlinkung dennoch besser einen Textlink ein. So wie in diesem Beispiel:
Auch auf Grafiken kannst du (unechte) Buttons strategisch platzieren, um mehr Klicks zu erzeugen. Im Beitrag „So erstellst du deinen eigenen Linktree für deine Instagram Bio“ erfährst du, wie das funktioniert.
Würdest du hier auf einen Button klicken, der dich zu diesem Linktree-Beitrag bringt?
Eher nicht.
Buttons stehen selten allein oder mitten im Text, sondern sind integriert in einen Kontext. In der Regel ist das ein werblicher Zusammenhang, um einen Anmelde-, Buchungs- oder Kaufprozess in Gang zu setzen. Deine Website-Besucher sollen klicken. Das ist das Ziel.
Bei Apple und anderen großen Marken werden gerne gleich zwei Buttons nebeneinander gesetzt. Das sieht dann so aus:
Wichtig für deine Buttons sind:
Ein Button besteht aus
Den Link, also wohin der User beim Klick gelangt, erkennst du am Button selbst natürlich nicht. Den Link siehst du, wenn du mit der Maus über einen Button fährst unten links in deinem Browser.
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für deine Website, die dir planbar hochwertige Anfragen bringt!
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Das ist das Tolle: Deine Buttons sind nicht statisch. Sie können mit deinen Website-Besuchern interagieren, z. B. beim Hover, also beim Mauskontakt. Den jeweiligen Status deiner Buttons kannst du selbst festlegen.
Die wichtigsten Status sind
Du kannst bei der Gestaltung deiner Buttons auch variieren, wie hier bei diesem Testbutton mit einer Hintergrundfarbe im Standard-Status und einem Rahmen beim Hover:
Hier gibt es nichts, das es nicht gibt. Aber: Tobe die nicht zu sehr aus und sorge unbedingt dafür, dass dein Button als solcher erkennbar bleibt.
Die Form deiner Buttons gestaltest du in erster Linie über den Eckenradius oder über einen Schatteneffekt.
Eckenradius 0 px
Eckenradius 6 px
Eckenradius 30 px
um mit 15 px verschobenem Box-Schatten
Gerade die Form des Buttons orientiert sich stark an deinem Website-Stil. Dasselbe gilt natürlich für die Farbe deiner Button:
Wenn alle anderen Faktoren stimmen, kann die Buttonfarbe über Erfolg oder Misserfolg bestimmen. Denn hier greift neben persönlichen Vorlieben die Farbpsychologie. Beim Button lösen die folgenden Farben die entsprechenden Trigger beim Betrachter aus:
Das heißt natürlich nicht, dass nun alle Buttons auf allen Websites idealerweise blau oder grün sein sollten. Auch ein roter Button kann ein hohes Aktivierungspotenzial haben – wenn die Farbe zum Branding insgesamt passt.
Du kannst auf deiner Website auch mal testen, welche Buttonfarbe für mehr Klicks sorgt.
Auf die Größe kommt es an − auch bei der Schrift auf deinen Buttons. Ist die Schrift zu klein, ist der Text auf dem Button nicht gut lesbar und der Button verliert seine Relevanz. Ist die Schrift zu groß, erscheint der gesamte Button aufdringlich und schreckt deine User im schlimmsten Fall ab.
niedrige Priorität
Schriftgröße 16 px
mittlere Priorität
Schriftgröße 20 px
hohe Priorität
Schriftgröße 24 px
Setze die Schrift auf deinen Buttons ein wenig größer als deinen regulären Fließtext. Achte auch auf die Zeilenhöhe deiner Schrift: Denn ein längerer Text auf dem Button, der in der mobilen Ansicht eventuell in zwei Zeilen steht, sollte keine vergrößerte Zeilenhöhe haben.
Pro Tipp
Setze den Text auf deinen Buttons nicht in Versalien. Die normale Schrift ist besser lesbar.
Um deinen Buttons ein ausgewogenes Design zu verleihen, kannst du vor allem links und rechts das Padding erhöhen:
Erhöhst du das Padding links und rechts auf 40 oder 50 px wertest du deine Buttons unheimlich auf und machst sie im jeweiligen Kontext zu Klickmagneten.
Betrachtest du alle Empfehlungen von Designern und Studien aus der Verkaufspsychologie, kannst du dir das Ausprobieren und die Farbtüftelei sparen:
Demnach ist der „perfekte“ Button blau mit weißer Schrift, hat einen komplett abgerundeten Eckenradius und rechts und links ein großzügiges Padding.
Neben der Form, Hintergrund- und Textfarbe, dem Schriftstil, Padding, Hover, etc. steht und fällt natürlich alles mit deinem Linktext.
„Klick hier“ klingt dabei wie ein Befehl. Mit der Peitsche.
„Hier klicken“ ist schon besser, sagt aber nicht nichts aus.
Gut ist es, wenn du deinem Button-Text Kontext gibst, und deine Besucher verstehen, was beim Klick auf den Button geschieht:
„Melde dich an“
„Buch dir dein Gespräch“
„Downloade das PDF“
Oder vielleicht „Jetzt Angebot sichern“
Du siehst: Design und Text sind BFF. Immer.
Ein guter Button ist klar erkennbar, gut lesbar und führt deine Website-Besucher zum nächsten sinnvollen Schritt. Dafür müssen Farbe, Form, Schrift, Padding und Button-Text zusammenpassen.
Buttons eignen sich vor allem dort, wo du eine klare Handlung auslösen möchtest: z. B. eine Anmeldung, Buchung, Anfrage oder einen Kauf. Mitten im Fließtext ist ein normaler Textlink oft die bessere Wahl.
Die Buttonfarbe sollte sich deutlich vom Rest deiner Website abheben und trotzdem zu deinem Branding passen. Wichtig ist, dass der Button auffällt und als klickbares Element erkennbar ist. Welche Farbe am besten funktioniert, kannst du auch testen.
Der Button-Text sollte klar sagen, was nach dem Klick passiert. Statt nur „Klicke hier“ zu schreiben, funktionieren konkrete Formulierungen besser, zum Beispiel „Hier für 0€ anmelden“, „Jetzt Angebot holen“ oder „In den Warenkorb legen“. Vier Wörter sind genug.
Padding ist der Innenabstand zwischen Button-Text und Button-Rand. Genug Padding sorgt dafür, dass dein Button hochwertiger wirkt, besser lesbar ist und auf Desktop und Smartphone leichter geklickt werden kann.
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